Enrique Asensi
Geschrieben von Ralf am Juli 05 2009 15:29:04



Liebe Kunstfreunde.

Als ich Enrique Asensi vor gut 20 Jahren kennen lernte, wurde in Künstlerkreisen noch sehr viel über Francis Bacon gesprochen, während in Heimbach, eine sehr Kunst motivierte Familie mit dem bestaunenswerten Krefelder Frohsinn und Optimismus, die Fronten der Aufklärung schuf. Es ist an der Zeit dies deutlich zu machen und beim Namen zu nennen. Familie Dorsel.
Erst heute, 20 Jahre später kann man sehen, dass diese Bemühungen echte Früchte tragen. Heimbach ist herangewachsen zu einem Forum weitreichender künstlerischer Auseinandersetzung. Angespornt vom Intellekt einer solchen Aufgabe haben sich neue Zentren der Kunst entwickelt und etabliert.
Wer heute durch Heimbach fährt, wird aufmerksam gemacht, dass neben schöner alter sakraler Kunst, die Moderne Ihren Platz sucht.
Mein Spruch vor langer Zeit war: Heimbach- New York- Peking hat sich bestätigt. Große Namen der Kunstwelt haben es genossen, ein paar ruhige Tage hier zu verbringen, haben ihre Spuren hinterlassen, auch in privaten Räumen und den Namen in die Welt hinausgetragen.
Auch Enrique war zu der Zeit in Heimbach mit einer Ausstellung vertreten und wurde sofort von einer sehr bekannten Kölner Galerie zur nächsten Art de Cologne gezeigt. Nun, auf wundersame Art und Weise kehrt er zurück und wird demnächst als Dozent in der angestrebten Malschule sein Wissen weitergeben.
Das ist auch der Grund warum ich dieses Kunstobjekt von Enrique Asensi der Stadt Heimbach als Leihgabe zur Verfügung stelle und mich bedanke für die großzügige Bereitstellung des Umbaus und der dazu notwendigen Technik sowie diesem schönen
Platz im Kurpark.
Wie sie sehen meine Damen und Herren, Kunst ist nicht nur Kunst sondern auch Geschichten.
Und ist es nicht schön Geschichten zu schreiben?
Ich möchte noch einen Punkt ansprechen der meiner Meinung nach sehr wichtig ist und im speziellen den ästhetischen Faktor des Objektes betrifft. Stahl und Stein sind Materialien des Ursprünglichen, sie beherrschen unser Dasein auf die vielfältigste Art und Weise. Dem geübten Auge des Bildhauers Asensi entgehen nicht die feinen strukturellen Merkmale des Materials, so hat er nach langem Suchen erwogen diese beiden Teile verschmelzen zu lassen.
Sein großer Helfer auf dem Wege ist die Zeit. Es sollte eine Aufgabe des Stadtfotografen werden, die zu den 4 Jahreszeiten unterschiedlichen Aussagen des Objektes zu dokumentieren und nach weiteren 10 Jahren öffentlich auswerten.
Zum guten Schluss dieser Geschichte möchte ich eine kleine Zukunftsversion anbinden. Da ich als globaler Erdenbürger, nie ein richtiger Heimbacher werden kann, übertrage ich meiner Tochter Leonie hiermit das Objekt von Enrique Asensi, mit der Botschaft für die zukünftigen, in Heimbach geborenen Generationen, nie zu vergessen wo sie das Licht der Welt erblickt haben und ihre Erlebnisse , Erfahrungen die sie später in ihrem Leben sammeln werden, im Positvum zurücktragen.
So sei es denn.

Frank Wollny

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