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„Gespielt, was der Weihnachtsmann den Musikern eingab . . .“
Wieder toller Improvisationsjazz in der Plazahalle der Firmenicher Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat - Jesus Canelloni (Saxophon), Frank Wollny (Bass), Frank Köllges (Schlagzeug), Adrian-Attila Wachowiak (Piano) und Manfred „Manni“ Schoof“ im verschärften musikalischen Dialog

„Das ist Weihnachten für uns Musiker“, bemerkte Kunstpromoter und Jazzbassist Frank Wollny, bevor er zum Mikro schritt, um einen weiteren Abend mit Improvisationsjazz in der Plazahalle der Firmenicher Kultur- und Freizeitfabrik zu eröffnen. „Mal sehen, was uns der Weihnachtsmann zu spielen eingibt“, sagte der Erfinder des TTT-Projektes augenzwinkernd zum Reporter.

Den Rhythmus im Blut haben Bassist Frank Wollny und Jazzdrummer Frank Köllges. Sie lieferten am Vorabend des 3. Adventssonntags in der Plazahalle der Zikkurat fulminante Improvisationen ab. Mit einer Art rhythmischer Ouvertüre spornten sie die übrigen Instrumentalisten zu einem verschärften muskalischen Dialog an. Foto: ml/pp/ Agentur ProfiPress

An dem Projekt wirken professionelle Jazzmusiker in Nord- und Süddeutschland, im Osten und Westen der Republik mit. Auch Virtuosen aus anderen Ecken Europas und den USA stoßen hin und wieder dazu. Frank Wollny, der in Vlatten lebende und in der Zikkurat wirkende Bassist und Künstler, gibt die Gesamtzahl der TTT-Instrumentalisten mit etwa 16 an.

Seit einem knappen Jahr geben Weltklasse-Instrumentalisten in losen Abständen Jazzkonzerte in der Firmenicher Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat.

Die Combo, die sich nach eigenen Angaben beim Improvisieren vom Weihnachtsmann inspirieren lässt, mit (von rechts) Manni Schoof, Frank Köllges, Frank Wollny, Jesus Canelloni und Adrian-Attila Wachowiak. Foto: Manfred Lang/pp/ProfiPress

Für den vorweihnachtlichen Gig am Samstagabend, 15. Dezember, waren die Jazzgrößen Jesus Canelloni (Saxophon), Frank Wollny (Bass), Frank Köllges (Schlagzeug), Adrian-Attila Wachowiak (Piano) und Manfred „Manni“ Schoof“ angereist. Angekündigt war auch der weltberühmte Maler Markus Lüpertz als Akteur am Jazzpiano. Doch der Düsseldorfer, der häufiger bei „TTT“ und auch in der Firmenicher Zikkurat mitmischt, hatte kurzfristig aus Krankheitsgründen absagen müssen. Auch wenn „der große Meister“ entschuldigt fehlte, wie Frank Wollny in seiner Auftaktmoderation bekannt gab.

Keiner mochte nach Hause gehen, weil der angekündigte Pianist Markus Lüppertz hatte absagen müssen. Ein sicheres Indiz dafür, dass die Leute der Musik wegen in die Zikkurat kommen und nicht nur wegen weltbekannter Namen. Foto: ml/ pp/Agentur ProfiPress

Ruhig nach Hause gehen“, wie Wollny dem mehr als hundertköpfigen Publikum nonchalant anbot, mochte dennoch keiner. Die Zikkurat hat sich in weniger als einem Jahr, seit des die Plazahallenkonzerte gibt, eine Stammgemeinde unter den Jazzfans der Region erworben. Folglich wollten tatsächlich alle, die gekommen waren, auch ohne den Malerfürsten und Jazzpianisten vom Rhein „vorlieb nehmen mit uns“, wie Wollny es formulierte.

Die Leute sollten nicht enttäuscht werden. „Wir sind alle gut drauf“, hatte Wollny schon vor Konzertbeginn erkennen lassen.

Frank Wollny gründete einst mit A.R. Penck das heute weltumspannende TTT-Projekt, das Elemente moderner Malerei und bildender Kunst analog mit musikalischen Strukturen in Verbindung zu bringen sucht. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Da hörte man es von Anfang an knistern, als Manni Schoof an der Trompete und Jesus Canelloni am Saxophon in einen verschärften, aber doch sehr melodischen Dialog eintraten. Dazu animiert hatten Drummer Frank Köllges und Bassist Frank Wollny mit einer Art rhythmischer Ouvertüre. Eher zurückhaltend zu Beginn zeigte sich der Jüngste im Bunde, Adrian-Attila Wachowiak am Piano, der in der Zikkurat auch schon solo und mit eigener Combo aufgetreten ist.

Mit dekonstruktivem Freejazz hatte die am Samstagabend, 15. Dezember, in der zweiten Etage der Firmenicher Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat gespielte Musik absolut nichts zu tun. Es wurde teilweise brillant improvisiert und gleichzeitig konzertiert, so dass formale Strukturen und verlässliche Rhythmen erkennbar blieben. Ein toller Gig

Manfred "Manni" Schoof. Foto: ml

Es waren Meister am Werk. Denn wer beim TTT-Projekt mitspielen darf, der hat sich längst die Meriten verdient und darf als ausgezeichneter Jazzmusiker gelten.
„TTT“ ist die verbale Abstraktion einer improvisierten Musik mit grooviger Rhythmik und frei improvisierter Melodieführung eines oder vieler solistischer Instrumente. „Die Musik des TTT-Projektes hat absoluten emotionalen Charakter und widerspiegelt das Leben der integrierten Musiker“, verriet Frank Wollny der Agentur ProfiPress:

Frank Köllges. Foto: ml/pp

„Wie das T als abstrakte Deutung von horizontal und vertikal in der Malerei, werden in unserer Musik Rhythmik und Solo behandelt. Durch diese bewusste Funktionstrennung versuchen wir das musikalische Ego der Musiker oder Künstler herauszuhalten.“

Das TTT-Projekt wurde 1983 unter anderem von den bildenden Künstlern und Musikern A.R. Penck und Frank Wollny begründet.
Ende der 80er Jahre stieß der Saxophonist Frank Wrigth dazu. Beeinflusst von Albert Ayler wurde von Wright die Bassklarinette ins Spiel gebracht. Auf der CD „TTT in Ulm“ ist eines dieser sehr expressiven Stücke zu hören.

Frank Wrigth sorgte in den vielen Konzerten für eine echte Gegenüberstellung von amerikanischer Auffassung und europäischer Auffassung im Improvisationsjazz.

Frank Wollny. Foto: ml/pp

Das hatte zur Folge, dass sich das Ensemble nach und nach vergrößerte und internationaler wurde.

Frank Wollny: „Hier ist zuerst der Drummer Louis T. Moholo zu nennen, dessen südafrikanische Polyrhythmik die gesamte Motorik veränderte. Frank Wright und Louis spielten Himmel und Hölle!“ Auftritte mit englischen Musikerkollegen hatten dagegen eher romantischen Charakter

Die Kombinationen mit Butch Morris hingegen wurden eine großartige Bereicherung. Ebenso wie die Auftritte mit Denis K. Charles, die in der New Yorker Zeit mit Billy Bang und Frank Lowe zu sehr interessanten Dokumentationen führten und mit den Vinyls „Be cool in Munich“ dokumentiert wurden.

Jesus Canelloni. Foto: ml/pp

Frank Wollny: „Im New Yorker Studio kam es zu einer vokalen Erweiterung mit Jeanne Lee ( Don`t freeze yourself to Death overthere in those Mountain), die uns von Zeit zu Zeit bis zum traurigen Ende begleitet hat.“


Man spielte bei großen Festivals, unter anderem in London und immer wieder in Düsseldorf. Zum Ensemble stießen Größen wie der Saxophonist C. Sharpe (Endless Jazz), Coen Alberts aus Rotterdam, Denis King Charles aus New York.

Penck am Piano, Conrad Bauer Posaune, Jeanne Lee und Phil Minton Vocal, Peter Kowald Kontrabass, Frank Wright Tenor, Zerry Atkins Alto.

Adrian-Attila Wachowiak. Foto: ml/pp

Heute zählen zu den etwa 16 Musikern des TTT-Projektes auch die fünf Akteure des jetzigen Zikkurat-Konzertes.
Außerdem Edward Kidd Jordan, Gerd Dudek, Peter Sandkaulen und Wolfgang Lackerschmid, der 2007 bereits zwei Konzerte mit seiner Band in der Plazahalle der Zikkurat gegeben hat.

Über 100 Jazzfans, kamen, lauschten und klatschten: Die Plazahallen-Konzerte im zweiten Obergeschoss der Firmenicher Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat haben sich in weniger als einem Jahr in der Region einen ausgezeichneten Ruf erworben. Foto: Manfred Lang/pp/ProfiPress

ml/pp/Agentur ProfiPress Quelle Mechernich.de
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