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Statt Beirut nun Firmenich


Der bekannte Expressionist und Kunstprofessor Emmanuel Paul Guiragossian (links) und sein in Vlatten lebender und in der Zikkurat wirkender Freund Frank Wollny mit einem von Guiragossians "Menschen"-Bildern für die Dresdner Ausstellung. Das Bild wurde in Wollnys Atelier-Galerie-Musikwerkstatt in der Firmenicher Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat gemalt und aufgenommen. Foto: Manfred Lang/Agentur ProfiPress


Sein Flieger hob 30 Minuten ab, bevor am 13. Juli um 5 Uhr Ortszeit die ersten israelischen Bomben auf dem Flughafen von Beirut einschlugen. Der bekannte armenische Künstler und Kunstprofessor Emmanuel Paul Guiragossian (51) verließ ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt die Heimatstadt, um in seiner früheren Studienstadt Dresden eine Ausstellung vorzubereiten. Sie sollte und soll am Donnerstag, 5. Oktober, um 19 Uhr unter dem Titel „Menschen“ im Seelsorgezentrum des Dresdner Universitätsklinikums Carl Gustav Carus eröffnet werden.


Seither sitzt Emmanuel Paul Guiragossian in Deutschland fest. Im Libanon herrscht der Ausnahmezustand. Zurzeit arbeitet der Expressionist und Betreiber des ersten „Museum of Modern Art“ im Nahen Osten in einem Atelierhaus in Dresden und in der Firmenicher Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat. Er arbeitet praktisch Tag und Nacht, um die Palette seiner Werke für die Dresdner Ausstellung zu komplettieren. Der Transport älterer Werke aus dem „Museum Paul Guiragossian“ in Beirut ist zurzeit krisenbedingt blockiert


In der Firmenicher Zikkurat hat sich Emmamuel P. Guiragossian in der künftigen Atelier-Galerie-Musikwerkstatt des Vlattener Jazzmusikers und Künstlers Frank Wollny niedergelassen. Die beiden sind seit DDR-Zeiten eng befreundet, als sie in Dresden einem Freundeskreis gleich gesinnter kunstsinniger Menschen angehörten, die sich gegenseitig beflügelten und vor den Nachstellungen der Stasi schützten


Der in Heimbach-Vlatten lebende Wollny, der früher „Haus Schönblick“ als Kunst- und Kulturzentrum in Heimbach betrieb und mittlerweile in der Firmenicher Zikkurat arbeitet, hat dem alten Freund sofort seine Verbindungen in der deutschen Kunst- und Musikszene angeboten – und eine Bleibe.


Immerhin gehören Professor Kettner, Siegfried Klotz, Juan Leon und A.R. Penck zum gemeinsamen Bekanntenkreis. Wollny hat auch schon Jörg Immendorff und Markus Lüppertz in Heimbach ausgestellt und mit ihnen zusammen gejazzt. Er will sie und andere renommierte Künstler und Musiker demnächst auch in der Zikkurat zu Gast haben.


Emmanuel P. D Guiragossian hat ebenfalls versprochen, nach Abschluss der Dresdner Ausstellung beim neuen Firmenicher Projekt seines Freundes Frank Wollny, einer Mischung aus Besuchsatelier und Konzertaula, mitzumachen. Wahrscheinlich werde er ab November häufiger in der Zikkurat malen, sagte der Expressionist im Gespräch mit Pressevertretern, aber auch bei den geplanten Performances und Konzerten mit international renommierten Künstlern und Musikern mitwirken.


Der 51jährige Maler, armenische Katholik und libanesische Staatsbürger Emmamuel P. Guiragossian entstammt einer Jahrhunderte alten Künstlerdynastie. „Was bei uns keine Frage von Talent und Genie ist, sondern vom Vater auf den ältesten Sohn übergeht“, sagt Guiragossian. Der in Jerusalem geborene Vater Paul war ein berühmter Mann im Nahen Osten, unter anderem Hofmaler am jordanischen Königshaus. Frühere Vorfahren hatten weniger wirtschaftlichen Erfolg mit der Kunst, weshalb der heute 51-Jährige nach dem Willen der Eltern auch eher Ingenieur hätte werden sollen.


Doch Emmanuel P. D Guiragossian lernte erst traditionsgemäß beim Vater, studierte dann in Florenz und Paris und bekam schließlich ein Stipendium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Später kehrte er als Kunstprofessor an den drei Universitäten Beiruts, Museumsbetreiber und Künstler in die Heimat zurück.


Zur Dresdner Ausstellung wurde er jetzt von Medizintechnikern der Uni Dresden eingeladen, die im Libanon arbeiteten. Guiragossian: „Sie sagten, ein im Nahen Osten so bekannter Schüler der Kunstakademie Dresden müsste auch wieder einmal in Dresden ausstellen.“ Das Universitätsklinikum traf umgehend entsprechende Vorbereitungen und lud den Beiruter für den 14. Juli ein. Die Schau seiner Bilder soll trotz der Kriegswirren daheim stattfinden.


pp/Agentur ProfiPress
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